Communications Management

Communications Management bzw. Kommunikationsmanagement deutet zum einen den Anspruch der Kommunikationsverantwortlichen und -abteilungen an, Management zu betreiben, zum anderen ist Communications Management sowohl als Thema als auch als Vokabel die ideale Schnittstellendefinition zwischen Public Relations und der Marketingkommunikation, also auch zwischen Kommunikationswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre. Communications Management wird zunehmend zum Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtungen, die einerseits Stellgrößen und Einflussfaktoren untersuchen und andererseits eine Entwicklung von Maßnahmen zum Ziel haben.

Die Erforschung, d.h. die wissenschaftliche Beobachtung des Communications Management geschieht in mehreren Disziplinen, der Kommunikationswissenschaften, der Wirtschaftswissenschaften, aber auch der Politikwissenschaften, der Soziologie, etc. weshalb eine gesamtheitliche Betrachtung des Themas aus der Perspektive des Communications Management ein besonders wertvolles Erkenntnispotential für Wissenschaft und Praxis mit sich bringt. In dem Maße, in dem dieses Thema als einheitlich untersucht wird, wird von der wissenschaftlichen Disziplin „Communications Management“ bzw. „Kommunikationsmanagement“ gesprochen.

Die Weiterentwicklung von Praxis und Berufsfeld des Communications Manager bzw. Kommunikationsmanager ist erforderlich, damit die Kommunikation ihre Führungsrolle in den strategischen Interessen der Organisation erfüllen kann und ist abhängig von Lehre und Ausbildung, der Entwicklung einer Wissensbasis, einem reflektierenden Ansatz von Praktizierenden und einer unterstützenden organisatorischen Umwelt. Communications Manager steuern Kommunikation nach dem Maximumprinzip bzw. Ergiebigkeitsprinzip, mit der Absicht mit gegebenen Mitteln möglichst großen Nutzen zu erzielen, z.B. mit vorgegebenem Budget möglichst viel Wirkung zu erzielen.